Weiland-Racing - Meisterschaft adé?
03.08.2010 - War es das in Sachen Meisterschaft für Rodney Forbes? Beim Sechs-Stunden-Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft erreichte der Australier gemeinsam mit seinem Fahrerkollegen Kai Riemer den zweiten Platz in der Porsche-Cup-Klasse. Dabei verpasste das Duo den Sieg nur knapp. Auf den beiden anderen Cup-Porsche von Weiland-Racing.de absolvierte Teamchef Matthias Weiland einen Doppeleinsatz. Mit den Plätzen sechs und sieben in der umkämpften Klasse war er hoch zufrieden.
Weiland-Racing
Foto: Martin Brock
Die Stimmung im Team war am Ende zweigeteilt. Weiland-Racing.de war erneut eine der schnellsten Mannschaften im Feld der Cup-Porsche. Vor allem der Flying-Horse-Porsche von Riemer und Forbes zählte erneut zu den schnellsten im Feld. Wie beim 6-Stunden-Rennen üblich, kam starke Konkurrenz hinzu. Diesmal sollte Land-Motorsport ärgster Widersacher von Weiland-Racing.de werden.
Mit rennentscheidend war der vorletzte Boxenstopp, als Kai Riemer bei der Einfahrt in die Box blockiert wurde und eine zusätzliche Grandprixrunde drehen musste, um zum Tanken und Fahrerwechsel zu halten. Knapp 1:30 Minuten ging dadurch verloren. „Bei dem Stopp hatten wir einfach Pech, aber man muss auch sagen, dass es ohne diesen Zeitverlust sehr eng geworden wäre“, sagte Teamchef Matthias Weiland, der seinen Piloten in Schutz nimmt, „Land Motorsport war diesmal einfach den kleinen Hauch besser. Das muss man einfach anerkennen. Beim nächsten Mal werden wir versuchen wieder davor zu stehen.“
Nach Abzug der Streichergebnisse rangiert Rodney Forbes jetzt auf Platz vier im Gesamtklassement mit 0,94 Punkten Rückstand. Noch ist der Sieg in der Meisterschaft also möglich.
Die Piloten der beiden anderen Weiland-Porsche waren dagegen deutlich zufriedener. Im Snook-Porsche nahmen neben Matthias Weiland auch die beiden Ukrainer Oleksiy Kikireshko und Andrii Lebed Platz. Mit Rang sechs in der Klasse und Platz 13 im Gesamtklassement waren die Fahrer hoch zufrieden. „Wir sind ohne Probleme durchgekommen und beim Sechs-Stunden-Rennen mit allen drei Fahrzeugen in die Top 20 zu fahren ist für uns wunderbar“, sagte Matthias Weiland zufrieden.
Denn auch der dritte 997 GT3-Cup des Teams erreichte das Ziel ohne Probleme. Stefan Müller, Michael Klein und der Teamchef holten sich im autoweiland.de-Porsche Platz sieben in der Cup-Klasse und Rang 15 im Gesamtklassement.
„Es ist natürlich schade, dass unser bestes Auto den Sieg so knapp verpasst hat, aber das gehört eben zum Motorsport dazu“, für Matthias Weiland ist es wichtiger, dass die Mannschaft eine geschlossene und sehr starke Leistung abgeliefert hat und weiterhin zu den besten Cup-Teams der Serie zählt.
Im Anschluss an das Rennen wurde neben vier weiteren Fahrzeugen auch der Flying-Horse-Porsche von der Rennleitung zu einer routinemäßigen, technischen Überprüfung ausgewählt. Dabei ergab sich, dass der von Weiland-Racing.de eingesetzte Wagen bis ins kleinste Detail dem Reglement entsprach.
Nach dem 6-Stunden-Rennen folgt jetzt die große Sommerpause in der Langstreckenmeisterschaft. Acht Wochen lang können sich die Fahrer und Teams erholen. Bevor es am 25. September mit dem achten Lauf weitergeht. Weiland-Racing.de wird dann auch wieder mit von der Partie sein und versuchen die kleine Chance auf den Titel aufrecht zu erhalten. (Martin Brock)



